Lieber Hochstapler,
in der ARD bei Maischberger auf der Couch sitzt ein Hochstapler, der als Psychiater gearbeitet hat. Seine Argumentation, unter anderem der Beruf eines Psychiaters sei nicht sehr komplex.
Ich befinde mich auch gerade in einer Art Hochstaplerei.
Ich versuche eine schwierige Phase in einer Beziehung zu überleben. Ich schreibe bewusst, in einer Beziehung und nicht in meiner Beziehung. Ich versuche mich selbst, ihn und uns von außen zu betrachten.
Heute sagt er zu mir: `Du musst reif an eine Sache heran gehen. Du verwendest alles, was ich Dir einmal im Vertrauen gesagt habe als Waffe gegen mich.´ Der Mann, den ich über alles liebe denkt er befindet sich im Krieg gegen mich. Er fühlt sich bedroht und er denkt vor Allem, dass er sich verteidigen muss. Meine Gedanken, meine Welt benutzt ganz andere Vokabeln. Kann man jemanden bedrohen, wenn man selbst das Wort bedrohen nie benützen würde?
Er macht mich verrückt, ich mache ihn verrückt.
Wir reden noch miteinander, weil wir uns lieben.
Ich verstehe die Welt nicht mehr. Ich verstehe mein eigenes, sowie seines Verhalten nicht mehr.
Mein Fazit: Ich muss meine Erwartungen zurücknehmen. Ich kann und mach mich absolut verrückt, wenn er sagt, er kommt in der nächsten halben Stunde und taucht auch nach einer Stunde nicht auf. Ich dreh durch, wenn ich mich manipuliert und zurückgewiesen fühle. Ich kann nicht an meinem Vertrauen zu ihm arbeiten, wenn ich mit der Hand an der Stirn auf Abstand gehalten werde. Wenn das passiert, bauen sich meine Muskeln automatisch auf, weil ich gewinnen muss.
Vertrauen ist so wichtig in einer Beziehung. Ich hatte ja keine Ahnung von was die Leute reden, wenn sie das gesagt haben.
Mittwoch, 27. November 2013
AMAZING SUMMER
Mein Sommer ist unbeschreiblich.
Ich lese ein Buch von Hemingway, die Geschichte beginnt mit den Flitterwochen eines Pärchens. Es wird beschrieben, was gegessen wird, wie oft Liebe gemacht wird.
Besonders gut ist der Autor, wenn er unwichtige Nebensachen seitenweise beschreiben kann. 1000 Worte für das Verzehren eines Kaffees.
Das kann ich schon lange.
10.000 Wörter für meinen Sommer.
Mein Sommer ist unbeschreiblich.
Ich lese ein Buch von Hemingway, die Geschichte beginnt mit den Flitterwochen eines Pärchens. Es wird beschrieben, was gegessen wird, wie oft Liebe gemacht wird.
Besonders gut ist der Autor, wenn er unwichtige Nebensachen seitenweise beschreiben kann. 1000 Worte für das Verzehren eines Kaffees.
Das kann ich schon lange.
10.000 Wörter für meinen Sommer.
Brief
Heute geht mein Brief an die Religion.
Seit Tagen schon habe ich John Lennon's “Imagine“ im Kopf. Kennt Ihr den Text. Es ist ein sehr einfacher und eingängiger Text. Einfache Wörter aber eine schwierige Message.
Also ich saß in der Ubahn und sah dieses Mädchen ein Kopftuch tragend und ein Sitz vor ihr ein Mädchen, das kein Kopftuch trug. Und ich dachte so bei mir Kopftuch oder nicht, völlig egal. Der Unterschied liegt in der Entscheidung. Die Entscheidung einen Lebensstil zu leben. Ein religiöses Leben oder eben nicht.
Und daraus resultiert, dass es gar keine Religionen gibt sondern nur Menschen und Entscheidungen. Wo wir wieder bei John Lennon's Imagine wären.
Heute geht mein Brief an die Religion.
Seit Tagen schon habe ich John Lennon's “Imagine“ im Kopf. Kennt Ihr den Text. Es ist ein sehr einfacher und eingängiger Text. Einfache Wörter aber eine schwierige Message.
Also ich saß in der Ubahn und sah dieses Mädchen ein Kopftuch tragend und ein Sitz vor ihr ein Mädchen, das kein Kopftuch trug. Und ich dachte so bei mir Kopftuch oder nicht, völlig egal. Der Unterschied liegt in der Entscheidung. Die Entscheidung einen Lebensstil zu leben. Ein religiöses Leben oder eben nicht.
Und daraus resultiert, dass es gar keine Religionen gibt sondern nur Menschen und Entscheidungen. Wo wir wieder bei John Lennon's Imagine wären.
Sonntag, 24. November 2013
Heute ein Brief an das Fernsehprogramm an diesem wundervollen Sonntag.
Leider, leider läuft rein gar nichts Gutes im TV. Die Sender überbieten sich mit ...
Nein, so schlimm war es eigentlich auch nicht. Schließlich läuft der Fernseher nun auch schon seit drei Stunden. Gegen neun also bin ich zu Hause angekommen, habe das Essen aufgewärmt und den Nachtisch vorbereitet. Der Fernseher soll eine gemütliche Atmosphäre vermitteln. Das ist mein zu Hause, hier lass ich nur die besten Schauspieler Hollywoods rein.
Und da ist sie auch schon, Nicole Kidman in “Die Dolmetscherin“, auf arte. Den Anfang des Films habe ich nicht mitbekommen und wünsche mir tatsächlich die Zeiten zurück in denen die Blockbuster auf arte um 20:45 Uhr anfingen.
Danach der Dokumentarfilm, im Rahmen eines neuen Dokumentarfilm-Festivals.
Dann RTL 2 the Terminator, oh Mann.
Zum Glück ist es nicht mehr lang bis Columbo läuft. Super RTL, der neue heimliche Frauensender.
Ich bin nicht begeistert vom TV-Programm, aber wenn der Sonntagabend so bleibt, dann lässt es sich gut leben.
Leider, leider läuft rein gar nichts Gutes im TV. Die Sender überbieten sich mit ...
Nein, so schlimm war es eigentlich auch nicht. Schließlich läuft der Fernseher nun auch schon seit drei Stunden. Gegen neun also bin ich zu Hause angekommen, habe das Essen aufgewärmt und den Nachtisch vorbereitet. Der Fernseher soll eine gemütliche Atmosphäre vermitteln. Das ist mein zu Hause, hier lass ich nur die besten Schauspieler Hollywoods rein.
Und da ist sie auch schon, Nicole Kidman in “Die Dolmetscherin“, auf arte. Den Anfang des Films habe ich nicht mitbekommen und wünsche mir tatsächlich die Zeiten zurück in denen die Blockbuster auf arte um 20:45 Uhr anfingen.
Danach der Dokumentarfilm, im Rahmen eines neuen Dokumentarfilm-Festivals.
Dann RTL 2 the Terminator, oh Mann.
Zum Glück ist es nicht mehr lang bis Columbo läuft. Super RTL, der neue heimliche Frauensender.
Ich bin nicht begeistert vom TV-Programm, aber wenn der Sonntagabend so bleibt, dann lässt es sich gut leben.
Donnerstag, 21. November 2013
Heute geht mein Brief an die Geschlechter.
Es wird nie eine Einigung geben zwischen den Geschlechtern. Immer wieder verletzen wir uns gegenseitig, weil wir zu egoistisch sind uns in den anderen hinein zu versetzen. Wir werden nie verstehen was in dem anderen vorgeht. Eine Frau denkt vielleicht ausschließlich an Kinder und der Mann nur an genügend Geld. Während sie vielleicht schon in die gleiche Richtung schauen, werden sie es nie schaffen. Man kann es schaffen. Wenn man Dinge akzeptiert, über sein Ego hinweg sieht. Aber wer macht das schon gerne? Am Ende ist man nämlich immer mit sich allein. Man klärt Dinge nun mal nicht mehr mit den Eltern. Wenn man es je mit ihnen geklärt hat. Man hat nur noch sich selbst. Die eigenen Gefühle sagen einem schon wo es langgeht.
Es ist zu komplex, das Thema.
Ja, man kann es mit Humor sehen. Der Mann will sein Leben lang jagen und sammeln, das steckt ihm in den Genen. Die Frau will horten, kreieren. Warum mühen wir uns ab? Warum wollen wir unbedingt begreifen worum es geht. Warum die Philosophie und Anthropologie jahrelang studieren? Ich sage Sartre hatte einfach nur Glück, dass sein Weibsbild schlauer war als er. Wäre sie das nicht gewesen hätte sie ihm schon längst...Und zwar mit der gusseisernen Bratpfanne.
Ja, man kann es auch einfach abwarten was passiert. Wir seien auf dem richtigen Weg. Mmmmh, vielleicht. Aber ich sage Dir der Weg war schwer und meine Füße haben Schwielen und Narben. Und ich will vielleicht auch nicht mehr weitergehen, weil meine Blasen anfangen zu bluten.
Ja, man kann darüber schreiben. Aber nie werde ich festhalten können was für eine Art von Fragezeichen es in meinem Kopf hinterlässt, wenn ich darüber nachdenke was wir schon wieder für einen Schwachsinn zusammen gestritten haben. Ich bin überzeugt, dass ich mir einfach nicht über meine Rolle im Klaren bin. Ja, meine Geschlechterrolle in diesem Dialog, diesem Stück für eben nur uns, zwei Schauspieler.
Es wird nie eine Einigung geben zwischen den Geschlechtern. Immer wieder verletzen wir uns gegenseitig, weil wir zu egoistisch sind uns in den anderen hinein zu versetzen. Wir werden nie verstehen was in dem anderen vorgeht. Eine Frau denkt vielleicht ausschließlich an Kinder und der Mann nur an genügend Geld. Während sie vielleicht schon in die gleiche Richtung schauen, werden sie es nie schaffen. Man kann es schaffen. Wenn man Dinge akzeptiert, über sein Ego hinweg sieht. Aber wer macht das schon gerne? Am Ende ist man nämlich immer mit sich allein. Man klärt Dinge nun mal nicht mehr mit den Eltern. Wenn man es je mit ihnen geklärt hat. Man hat nur noch sich selbst. Die eigenen Gefühle sagen einem schon wo es langgeht.
Es ist zu komplex, das Thema.
Ja, man kann es mit Humor sehen. Der Mann will sein Leben lang jagen und sammeln, das steckt ihm in den Genen. Die Frau will horten, kreieren. Warum mühen wir uns ab? Warum wollen wir unbedingt begreifen worum es geht. Warum die Philosophie und Anthropologie jahrelang studieren? Ich sage Sartre hatte einfach nur Glück, dass sein Weibsbild schlauer war als er. Wäre sie das nicht gewesen hätte sie ihm schon längst...Und zwar mit der gusseisernen Bratpfanne.
Ja, man kann es auch einfach abwarten was passiert. Wir seien auf dem richtigen Weg. Mmmmh, vielleicht. Aber ich sage Dir der Weg war schwer und meine Füße haben Schwielen und Narben. Und ich will vielleicht auch nicht mehr weitergehen, weil meine Blasen anfangen zu bluten.
Ja, man kann darüber schreiben. Aber nie werde ich festhalten können was für eine Art von Fragezeichen es in meinem Kopf hinterlässt, wenn ich darüber nachdenke was wir schon wieder für einen Schwachsinn zusammen gestritten haben. Ich bin überzeugt, dass ich mir einfach nicht über meine Rolle im Klaren bin. Ja, meine Geschlechterrolle in diesem Dialog, diesem Stück für eben nur uns, zwei Schauspieler.
Heute geht mein Brief an die Toilettenbürste.
Bah, kannst Du Dich nicht selbst reinigen?
Ob ein klein wenig Farbverlauf oder total verdreckt, allein Deinen Griff zu halten, bringt mich dazu in Gedanken zu würgen. Aber dann würde ich die Toilette noch mehr verschmutzen, ergo müsste ich sie endlich weiteres mal sauber machen. Und womit? Mit der immer gleichen Bürste. Oder eben zu Hause der selben. Aaaaaah.
Seit Wochen will ich schon zu IKEA düsen und mir einen jahresvorrat an toilettenbürsten kaufen, damit ich sie jedes mal wie einen einweghandschuh entsorgen kann.
Meine lieben Damen und Herren (und damit meine ich nicht nur die japaner, die ja offensichtlich die Notwendigkeit als einzige erkannt haben) erfinden sie bitte eine Toilette, die sich selbst reinigt, so dass ich keine klobürste mehr am stinkestengel anfassen muss um mein verdautes Mittagessen das Rohr hinunter zu massieren.
Ich schwöre Morgen widme ich mich wieder den schönen Dingen des Lebens.
P.s. heute kein Bild
Bah, kannst Du Dich nicht selbst reinigen?
Ob ein klein wenig Farbverlauf oder total verdreckt, allein Deinen Griff zu halten, bringt mich dazu in Gedanken zu würgen. Aber dann würde ich die Toilette noch mehr verschmutzen, ergo müsste ich sie endlich weiteres mal sauber machen. Und womit? Mit der immer gleichen Bürste. Oder eben zu Hause der selben. Aaaaaah.
Seit Wochen will ich schon zu IKEA düsen und mir einen jahresvorrat an toilettenbürsten kaufen, damit ich sie jedes mal wie einen einweghandschuh entsorgen kann.
Meine lieben Damen und Herren (und damit meine ich nicht nur die japaner, die ja offensichtlich die Notwendigkeit als einzige erkannt haben) erfinden sie bitte eine Toilette, die sich selbst reinigt, so dass ich keine klobürste mehr am stinkestengel anfassen muss um mein verdautes Mittagessen das Rohr hinunter zu massieren.
Ich schwöre Morgen widme ich mich wieder den schönen Dingen des Lebens.
P.s. heute kein Bild
Abonnieren
Posts (Atom)